Über die Entstehung des Orts wird eine Sage erzählt. Zu Urzeiten gab es an diesem Ort viele Wälder und Sümpfe. Nur drei lebten nur drei Köhler, die in den Meilern Holzkohle brannten. Dieser gottverlassene Ort hatte damals noch keinen Namen. In den tiefen Wäldern pflegte ein junger Fürst aus der Gegend Schwarzwild zu jagen. Einmal machte er eine Wildschweinbache im Sumpf aus und schoss aus der Armbrust einen Pfeil nach ihr ab. Die Bache wurde vom Pfeil getroffen und quiekte laut. Der Fürst vergaß alle Gefahr - und sank in den Sumpfboden ein. Er schrie um Hilfe, denn die wütende Bache lief direkt auf ihn zu. Dies hörte der Köhler Všebor, der in der Nähe Holzkohle brannte. Er packte eine Axt und rannte dem Fürsten zu Hilfe. Es gelang ihm, die Bache mit der Axt zu treffen und sie unschädlich zu machen. Der gerettete Fürst dankte ihm und fragte nach dem Namen der Einsiedelei. Der Köhler antwortete ihm, sie habe keinen Namen. „Sie soll Kaliště heißen“ entschied der Fürst und schenkte sie kurzum seinem Retter samt eines Stück Waldes.